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Eifel - Die Vulkanlandschaft

Die Eifel ist die burgenreichste Landschaft Deutschlands. Rund 140 Burgen gab es im Mittelalter, manche von ihnen sind allerdings nur noch als romantische Ruinen Ziel für Nostalgiker, andere sind noch oder wieder bewohnt oder werden als Museen genutzt. Die schönste und berühmteste Burg der Eifel ist sicherlich die fast tausendjährige Burg Eltz, die deutsche Burg schlechthin, wie oft gesagt wird. In zahlreichen Orten der Eifel, die sich um eine Burg entwickelt haben, sind Burgen bis heute reizvoller Blickfang und Sehenswürdigkeit. Besonders schöne Beispiele dafür sind Kerpen, Kronenburg, Mayen, Monreal, Monschau, Neuerburg, Nideggen und Pyrmont. Für Geologen ist die Eifel ein überaus spannendes Gebiet. Damit auch die geologischen Laien verstehen, welche aus erdgeschichtlicher Sicht sensationellen Sehenswürdigkeiten es gibt, entstanden in den letzten Jahren an verschiedenen Orten geologische Lehrpfade. Der älteste und bekannteste ist der rund 120 Kilometer lange Geopfad von Hillesheim. Weitere solcher Geopfade wurden und werden in und bei Gerolstein und Manderscheid sowie im Brohltal eingerichtet. Dabei werden zahlreiche geologische Erkenntnisse durch Hinweistafeln und Beschreibungen verständlich erklärt. Die Eifelvulkane machen die Landschaft der Eifel in Europa zu etwas Einzigartigem. Sie entstanden in zwei verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen: im Tertiär und in der Diluvialzeit. Von den Vulkanen der Tertiärzeit stehen in der Eifel meist nur noch die basaltischen Kerne, die, härter als das umliegende Gestein, der Verwitterung getrotzt haben. Einige der markantesten Erhebungen der Eifel sind nichts anderes als solche stehengebliebenen Basaltkerne ansonsten abgetragener Vulkane.

Vorschläge Programmbausteine

Aachen

Aachen ist die Stadt des Wassers. Nicht etwa, weil es hier so häufig regnet, sondern weil seit Urzeiten heiße Quellen aus dem Boden sprudeln. Da, wo sich heute eine moderne und lebendige Großstadt ausbreitet, fanden die Römer etwa 60 n. Chr. ein waldreiches, sumpfiges Tal vor. Die Römer ließen sich nicht abschrecken, im Gegenteil. Sie bauten die Quellen, die immerhin zwischen 38 und 74 Grad heiß sind, mit Mauerwerk aus und begannen, sie zu nutzen. Die größten Römerthermen West-Germaniens entstanden so in Aachen. Nach der Vertreibung der Römer durch die Merowinger verfielen die römischen Bauwerke nach und nach. In Aachen entstand eine historische Lücke, bis Karl der Große auf der Bildfläche erschien: Er gilt bis heute als der wahre Gründer der Stadt. Er beherrscht die Stadtgeschichte seit 1200 Jahren, und er hat Aachen dauerhaft geprägt. Ende des 8. Jahrhunderts schuf Karl hier ein geistiges, kulturelles und politisches Machtzentrum. Die zentralen Gebäude waren die Königshalle, das heutige Rathaus, und der Aachener Dom, dessen Mittelpunkt, ein oktogonaler Kuppelbau, bis heute original erhalten blieb.

Heimbach

Überragt von der mittelalterlichen Burg Hengebach liegt der historische Wallfahrtsort im Rurtal. Mit seinen Fachwerkhäusern, Galerien, gemütlichen Gasthäusern und Straßencafes lädt das Städtchen zum Spaziergang in malerischer Atmosphäre ein. Sehenswert sind auch die Wallfahrtskirchen mit ihren Kunstschätzen, die Glasbläserei, Deutschlands schönstes Jugendstil-Wasserwerk und das Wasser-Info-Zentrum Eifel. Hier kreuzen sich inmitten von Naturschutzgebieten viele Rad- und Wanderwege.

Hohes Venn

Auf Sie wartet eine der faszinierendsten Landschaften mit einzigartiger Pflanzen- und Tierwelt, eigenen Geräuschen und Gerüchen und einer wundervollen herbschwermütigen, entspannenden Stimmung. Und nur wenn der Nebel kommt und man sich die alten, wahren Geschichten erzählt, dann – ja dann könnte es wahrhaft schaurig schön und schön schaurig werden. Was ist eigentlich – das Venn? Im Prinzip so etwas wie ein riesiger Badeschwamm. 

Ein Badeschwamm, der etwa das 15- bis 30fache seines Trockengewichtes an Wasser aufnehmen kann. Das Hohe Venn ist übrigens ein Hochmoor. Das hat nichts mit der Höhe zu tun, in der das Venn liegt. Hochmoor bezeichnet die Art des Moores, Hochmoor deshalb, weil diese Art von Moor in die Höhe wächst und dabei alles unter sich begräbt und erstickt und so zu Torf werden lässt. Nur 1 mm wächst das Hochmoor pro Jahr. Darunter meterdicke Torfschichten – die tiefsten und ältesten bis zu 8 Meter tief. Schichten, die also bis ins 6. Jahrtausend vor Christus zurückreichen. Ein sensibler Naturschatz, für den es deshalb besondere Regeln gibt, die Sie beachten sollten.

Nürburgring

Der Nürburgring ist heute weit mehr als „nur“ eine Rennstrecke und hat sich zu einem echten Erlebniszentrum entwickelt. In der Erlebnis-Welt wird Lernen zum automobilen Vergnügen. Und das auf völlig unterschiedlichen Ebenen. Verschiedene Dioramen, Exponate und Fahrzeuge zeigen einen spannenden Einblick in die Rennsport-Historie. Schnittmodelle und zerlegte Rennfahrzeuge machen auch komplexe Renntechnik begreifbar. Mitmach-Exponate sorgen für den Aha-Effekt bei physikalischen Phänomenen.

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