Lübeck - Weltkulturerbe und Tor zur Ostsee
Marzipan, Thomas Mann, Kultur, Holstentor, Unesco-Weltkulturerbe - das sind die Begriffe, die vielen zuerst zu Lübeck einfallen. Doch die Hansestadt ist schon seit langem weit mehr als das. Lübeck war die Königin der Deutschen Hanse. Die Stadt, die für das mittelalterliche Hostentor, das süße Marzipan und das Buddenbrock-Haus weltberühmt ist, besticht durch ihren Charme. Die mittelalterliche Altstadtinsel ist gut erhalten und wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hervorstechendes Bauwerk ist das Holstentor mit dem nahegelegenen Salzspreicher an der Trave. Sehenswert sind das Rathaus und die Marienkirche, der Dom, das Zeughaus, der Hauptbahnhof und das Heiligen-Geist-Hospital. Vom Lübecker Malerwinkel sieht man die Altstadt mit ihren sieben Kirchtürmen. Einige schöne Bürgerhäuser sind heute Museen. Im Buddenbrook-Haus befindet sich das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum. In der Nähe der Stadt liegt das traditionelle Seebad Travemünde. In den vielen kleinen Läden der Altstadt findet man ausgefallenen Schmuck, erlesenes Kunsthandwerk, Mode und vieles mehr. Kulturhistorisch hat Lübeck mit dem Burgkloster die bedeutendste mittelalterliche Klosteranlage im Norden zu bieten. Lübeck ist wunderbar und einzigartig!




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Sehenswertes in Lübeck
Wahrzeichen der Stadt ist das Holstentor, das bis in die jüngste Zeit den ehemaligen 50 DM-Schein zierte. Erbaut wurde es ab 1464 zum Schutze des Hafens. Der Torbau wird als Museum für Stadtgeschichte genutzt. Heinrich der Löwe legte 1173 den Grundstein zu Lübecks ältestem Bauwerk, dem Dom. Das Mittelschiff ist in romanischem, Seitenschiffe und Chor wurden in gotischem Baustil gebaut. Weitere Kirchen geben Zeugnis für die rege Bautätigkeit im frühen Mittelalter, vor allem zur Zeit der Gotik. Sehenswert sind: die Ägidienkirche (14. Jahrhundert), die Jakobikirche (13. Jahrhundert) in der berühmten Backsteingotik, die Katharinenkirche (13. Jahrhundert), die Marienkirche (Ende des 12. Jahrhunderts) mit der größten mechanischen Orgel der Welt und die Petrikirche (13. Jahrhundert). Mit Ausnahme des Rathauses, an dem ab dem 13. Jahrhundert rund 300 Jahre lang gebaut wurde, stammen die meisten Profanbauten aus der Zeit der Renaissance und des frühen Barocks. Besonders sind zu nennen der Füchtingshof und der Glandorps-Gang und die Hof- und Wohnanlagen für Witwen von Schiffern und Kaufleuten. Das Zeughaus und das St. Annenkloster werden heute als Museen für Völkerkunde bzw. städtische Kunst- und Kulturgeschichte genutzt. Weiterhin sehenswert sind das Buddenbrookhaus, das Schabbelhaus, die Schiffergesellschaft und das Burgkloster. 1579 entstand in unmittelbarer Nähe zum Holstentor der erste Salzspeicher, dem um 1600 herum zwei weitere folgten. Hier wurde das in aller Welt begehrte Lüneburger Salz gelagert, durch dessen Handel der Wohlstand der Stadt durch viele Jahrhunderte begründet war.
Kultur in Lübeck
In vielen der historischen Bauten Lübecks sind heute Museen untergebracht. St. Annen Museum: Kunst- und Kulturgeschichte vom 13. bis 18. Jahrhundert, Museum Behnhaus: Kultur von 1800 bis 1830 sowie Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Museum Drägerhaus: Wohnkultur von 1750 bis 1914 sowie eine Dokumentation zum Leben und Werk der Gebrüder Heinrich und Thomas Mann, Burgkloster: Stadtgeschichte, darüber hinaus bedeutende Wandmalereien und Plastiken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Im Holstentor ist ein Museum eingerichtet, das neben der Stadtgeschichte besonders die Schifffahrt im Laufe der Jahrhunderte dokumentiert. Das Naturhistorische Museum ermöglicht dem Gast Einblicke vor allem in die Natur und Naturgeschichte Schleswig-Holsteins. Im Zeughaus befindet sich das Völkerkundemuseum. Eine besondere Stellung nimmt die Museumskirche St. Katharinen ein. Die hochgotische Ausmalung "Auferweckung des Lazarus" von Tintoretto und der Figurenzyklus von Ernst Barlach und Gerhard Marcks sind hier die Höhepunkte. Eine weitere ständige Ausstellung mit Dokumentationen über das Leben und Werk der Gebrüder Mann ist im Buddenbrookhaus zu sehen. Galerien, die in erster Linie Kunst des 20. Jahrhunderts anbieten sind die Galerien Metta-Linde, Koch-Westenhoff, die Overbeck-Gesellschaft, Verein von Kunstfreunden e.V., das Kunsthaus Lübeck sowie das Künstlerzentrum. Der Theaterfreund kommt neben den Bühnen der Hansestadt Lübeck in den Privattheatern Theaterhaus Lübeck, Theater Combinale und im Lübecker Marionettentheater voll auf seine Kosten. Neben dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival, das jährlich von Ende Juni bis Ende August stattfindet, sorgt das Orchester der Hansestadt Lübeck mit Aufführungen in der Holstentorhalle, einigen Kirchen, im Kolosseum, in der Audienzhalle des Rathauses und in den Städtischen Bühnen dafür, dass der Gast auch während des Jahres Musik vom feinsten geboten bekommt.
Erlebenswertes in Lübeck
Handelsmetropolen zeichnen sich seit eh und je durch Weltoffenheit und Gastlichkeit aus. In der Tradition der Hanse ist auch die Gastlichkeit unserer Stadt gewachsen. Die "Lübsche Küche" präsentiert sich demnach von weltoffen bis bodenständig. Bodenständig in den renommierten Häusern wie dem Schabbelhaus, der Schiffergesellschaft, dem Historischen Weinkeller unter dem Heiligen-Geist-Hospital und anderen urgemütlichen Gasthäusern. Weltoffen in den Spezialitätenrestaurants, die die Gaumen der Gäste mit europäischer Küche und exotischen Speisen verwöhnen. Tanzcafés, Discotheken, Nachtclubs und originelle Musikkneipen lassen auch abends keine Langeweile aufkommen. Und wer den Nervenkitzel der rollenden Kugel im Spielcasino möchte, bitte sehr! Travemünde ist nur einen Katzensprung weit weg, Ostseeblick inklusive. Nicht nur für sein weltberühmtes Marzipan ist Lübeck die Einkaufsmetropole. Die vielfältigen Geschäfte in der Altstadt locken zum Shopping-Bummel. Erlesene Antiquitäten, niveauvolles Kunsthandwerk wechseln ab mit internationalen Modehäusern.




