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Toscana - Ciao Italia

Benvenuti ist der Willkommensgruß in der Toscana wie in ganz Italien. Die Toscana ist eine gastfreundliche Region, deren Bewohner stolz sind auf die Schönheit ihrer Heimat, die ihre Besucher fasziniert wie kaum ein anderes Gebiet Italiens. Die Toscana bietet fast alles, was eine Reise reizvoll macht: Badefreuden an den langen Sandstränden der Küste und Wanderungen im Hügelland, große Weine und gemütliche Trattorien, verwinkelte Bergdörfer und malerische Städte. Da locken mittelalterliche Orte mit engen Gassen, reizvollen Plätzen, edlen Rathäusern, Kirchen und nicht zuletzt die harmonische Landschaft. Die Chianti-Region zwischen Florenz und Siena und die Umgebung von San Gimignano entsprechen dabei am meisten den gängigen Vorstellungen: Sanfte Hügelketten tragen Weinreben und Ölbaumhaine, Zypressenreihen markieren die Wege, Gehöfte stehen malerisch im Land. Die Toscana ist für Entdeckungen und Überraschungen immer gut, und die Fülle der toscanischen Kunstwerke ist unerschöpflich. Nach einer Aufstellung der UNESCO gibt es allein in der Provinz Florenz mehr Kunstwerke als in jedem einzelnen Staat der Welt – Italien selbst ausgenommen! Da bleibt vieles unbekannt, was anderswo eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges darstellen würde.

Vorschläge Programmbausteine

Florenz

Die Blütezeit des Florentiner Bürgerhumanismus im 15. und 16. Jahrhundert war getragen von solider Handwerkstraditon und kaufmännischer Weltoffenheit, gepaart mit Kunstverstand und Freigiebigkeit. Magistrat, Zünfte und reiches Patriziat, darunter die Medici, wetteiferten miteinander um die Verschönerung der Stadt durch die Künste. Die europaweit einmalige Kulturblüte von Florenz ist heute noch nachvollziehbar in den farbenfrohen Fresken, stimmungsvollen Tafelbildern, ausdrucksstarken Marmor- und Bronzefiguren. Begeistern Sie sich also am Bilderreigen in den Uffizien, bewundern Sie den David und die Pietà von Michelangelo, bestaunen Sie die Größe der Domkuppel und die kühne Raumgestaltung von San Lorenzo oder Santo Spirito, genießen Sie die Ruhe im Klosterhof und in den freskengeschmückten Zellen von San Marco, spazieren Sie auf den weitläufigen Plätzen oder im Boboli-Garten. Und wenn die Beine und Augen nach so viel Kunstgenuss müde werden, gönnen Sie sich einen Imbiss auf der Piazza. Dann geht es hinauf zur Piazzale Michelangelo oder auf die Treppe von San Miniato al Monte. Von dort gleitet der Blick talwärts auf das silbergraue Band des Arno mit seinen Brücken, auf die Türme und Kuppeln der Kirchen sowie auf die Paläste.

Pisa

In der Schwemmlandebene des Arno liegt Pisa, einstmals blühende Meeresrepublik, die im 12. Jh. eine Epoche blendender Kunst erlebte, als der Dom, die Taufkapelle und der berühmte Turm gebaut wurden. Der Domplatz wird von vier unvergleichbaren Kunstwerken eingerahmt: der Kathedrale, dem Baptisterium, dem schiefen Turm und dem Monumentalfriedhof. Der Dom mit der schönen Fassade und einer würdevollen Kuppel beherbergt ein Meisterwerk der italienischen Gotik: die Marmorkanzel von Giovanni Pisano. Der Glockenturm, der so genannte schiefe Turm, gehört zu den berühmtesten der Welt. Die Taufkapelle besteht aus einem kreisrunden romanischen Bau mit einem schönen östlichen Torbogen und reichen Ornamenten. Innen steht eine hexagonale Kanzel von Nicola Pisano. Der Monumentalfriedhof wurde von Giovanni die Simone angelegt. Zu den zahlreichen in ihm bewahrten Fresken gehören die von Ghirlandaio, Lomi und Guidotti.

Lucca

Am linken Ufer des unteren Serchiaflusses gelegen, ist Lucca eine Stadt von architektonischer und künstlerischer Bedeutung. Ein ungewöhnliches Beispiel des Wehrbaus sind die Stadtmauern, die im 19. Jh. in eine von Bäumen gesäumte Promenade umgewandelt wurden. Gemütliche Fußgängerstraßen laden zum Bummeln ein, in Cafés und Trattorien treffen sich Einheimische und Touristen, schöne Geschäfte zeigen ihre Waren. Die Altstadt ist hervorragend erhalten und bietet viele Sehenswürdigkeiten, darunter mehrere große romanische Kirchen. Unter den Gebäuden sticht der Dom mit seinem erhabenen Glockenturm hervor. Der große Bau aus dem 12./13. Jh. hat eine reich geschmückte Fassade.

Cinque Terre

Fünf Seemeilen Felsenküste, von zwei Vorgebirgsketten begrenzt, kilometerlange Trockenmauern mit Rebenkulturen, fünf kleine mittelalterliche Orte, an Felsvorsprünge geklammert: das sind die Cinque Terre, so genannt seit dem Jahr 1448. Endlich als Nationalpark anerkannt und, im Rahmen des Interesses für den Naturschutz, Schutzgebiet der UNESCO, ist dieses Gebiet durch typische Steilhänge charakterisiert, mit Rebenkulturen auf Terrassen, die unter harter Arbeit angelegt wurden. Die eindrucksvolle Art der Steilküste über dem Meer, mit Kliffen, die häufig vertikal abfallen, sich abwechselnd mit winzig kleinen Ansiedlungen und bezaubernden Stränden zwischen den Felsen, machen aus dieser Gegend ein echtes „Kunstwerk“ der Natur.

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