Segeltörn - Grenzenlose Möglichkeiten
Auf dem Wasser werden Reisen zum Abenteuer. Segeln ist mehr als nur von A nach B fahren, denn hier regieren der Wind und die Strömung des Wassers. Natürlich hat jedes Schiff einen Motor, die Kunst besteht jedoch darin, möglichst unter Segel das Ziel zu erreichen. Auf dem Wasser fährt man mit den Launen des Windes von einem zum anderen Hafen und lernt die Welt des Wassersports mit den dazugehörigen nautischen Ausdrücken kennen. Segeln bedeutet auf ungezwungene und spontane Weise zusammenarbeiten, ohne dass man es merkt. Denn eigentlich geschieht alles im Einvernehmen, vom Festlegen der Route, dem Kartenlesen, dem Hissen und Streichen der Segel, dem Anlegen bis hin zum Kochen. Wattwanderungen, Vögel beobachten, schwimmen, in historischen Hafenstädtchen ankern und das Hinterland zu Fuß erkunden – auf einem Segeltörn können Sie alles machen.




Vorschläge Programmbausteine
Dem Abenteuer entgegen
Auf dem Schiff werden erst die Kojen verteilt. Die Kabinen sind äußerst effizient eingerichtet, mit möglichst viel Stauraum: Hier ein extra Regal, dort in einer verlorenen Ecke ein kleiner Schrank. Dann ist es Zeit für das Begrüßungswort des Skippers. Im gemütlichen Aufenthaltsraum, der während der kommenden Tage ein zentraler Ort sein wird, wird das Schiff erläutert und der bevorstehende Törn besprochen. Die meisten lassen es an diesem Abend nicht spät werden, denn schließlich ist morgen ein spannender Tag.
Gemeinsam auf Kurs
Gerade erst auf offenem Wasser und schon dreht plötzlich der Wind. Der Skipper entschließt sich zum Luven und gibt das Kommando, den Klüver, die Fock und das Groß neu zu trimmen. Schoten werden durchgeholt, die Schotwinde holt den Großbaum ein. Das Schiff dreht zum Wind. Von seiner Position am Ruder aus behält der Skipper die Aktivitäten im Auge. Auf seinem Schiff ist er außer Gastgeber der Leiter der Crew. Gute dreihundert Quadratmeter Segelfläche können ganz schön viel Wind fangen, und dann ist eine schnelle, koordinierte Reaktion wichtig. Also Teamwork, darum dreht es sich, und es ist selbstverständlich, dass jeder daran teilnimmt. Wer will dem Skipper nicht mal schnell seinen Morgenkaffee bringen? Man sieht, wie ein Reisegefährte kräftig an einer Schot zurrt und eilt ihm automatisch zu Hilfe. Und so sind die Tage voller kleiner Arbeiten, die sich oft mit zwei oder drei Leuten schneller oder leichter bewältigen lassen, wobei man reichlich Gelegenheit hat, die Aktivität auszuüben, die zu einem passt.
Grenzen verlagern
Eine Route wurde zuvor gemeinsam gewählt, am Ende des Nachmittags soll man in den Hafen von Enkhuizen einlaufen. Von Zeit zu Zeit gibt der Skipper jedem, der das möchte, Gelegenheit, selbst mal am Ruder zu stehen. Mit so einem dreißig Meter langen Schiff muss man dann versuchen, auf Kurs zu bleiben. Jedoch nicht nur am Ruder gibt es viel zu tun. Beim Aufholen der massiv-hölzernen Schwerter steht einem schon bald der Schweiß auf der Stirn. Aber auch das Anlegen ist Präzisionsarbeit, bei der viele Hände gebraucht werden.




