Coburg - wie die Stadt - so das Land
Mildes Klima, fruchtbare Äcker, Täler, Seen und sanfte Höhen bestimmen das landschaftliche Erscheinungsbild und prägen natürlich die Menschen, die hier leben. Gelassenheit, Gastfreundschaft und Lebensfreude stehen in ihren Gesichtern geschrieben. Gäste haben sich hier immer wohlgefühlt. So war für Queen Victoria von England das Coburger Land der beliebteste Aufenthaltsort außerhalb ihres Empires. Über Schloss Rosenau mit seinem weitläufigen englischen Landschaftspark schrieb sie in ihr Tagebuch: „Wäre ich nicht, was ich bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause“. Heute ist dieses Schloss eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit im Coburger Land. Vielfältig sind die Angebote für den Kultururlauber: Malerischen Dörfern, Burgen und Schlössern begegnet man überall im Umkreis der Veste Coburg. Ein Kleinod ist das mittelalterliche Städtchen Seßlach, umgeben von Mauern mit Türmen und Toren. Bei einem Bummel durch die Straßen und Gassen spürt man die besondere Atmosphäre der „guten alten Zeit“. Im Schloss Rosenau atmet man den Geist des ehemaligen herzoglichen Hofes mit sehenswerten Sammlungen. Ob es nun die Kunst, die Geschichte der Bauern und Handwerksleute oder die Naturkunde ist – die Museen in Stadt und Land sorgen für Kurzweil bei jedem Wetter. Ohne Probleme kann man diese und weitere Sehenswürdigkeiten auch mit dem Rad erkunden. Markierte Rundwege erschließen die schönsten Gebiete des Coburger Landes, eine Besonderheit ist der Planetenweg, ein astronomischer Lehrpfad. Auf 10 Kilometern kann man das Sonnensystem durchwandern.




Vorschläge Programmbausteine
Coburg - eine lebendige Stadt
„Andere mögen Kriege führen, du, glückliches Coburg, heirate…!“ Gesagt, getan. Die Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha machten Coburg zur Wiege des europäischen Hochadels. Ein geführter Stadtrundgang gleicht einer Zeitreise durch die Geschichte. Viele berühmte Persönlichkeiten fühlten sich in Coburg wohl, wie z. B. Martin Luther, Queen Victoria, Friedrich Rückert, Jean Paul sowie Johann Strauss, der hier seine Liebste zum Traualter führte. Mit der hoch über der Stadt thronenden Veste, ihren Kunstsammlungen, Schloß Ehrenburg und dem Landestheater bewahrt Coburg Kultur- und Kunstschätze von international hohem Rang. Coburgs idyllische Winkel, stilvoll restaurierte fränkische Fachwerkhäuser, mittelalterliche Gassen und liebevoll angelegte Grünanlagen inspirieren zu einem anregenden Bummel. Lassen Sie sich verführen vom Charme der historischen Innenstadt und genießen Sie das bunte Treiben rund um den Marktplatz. Malerische Brunnen laden in der großzügig angelegten Fußgängerzone zum Verweilen ein.
Nürnberg, Bamberg, Bayreuth - historische Zentren in Franken
Nürnbergs politische Macht als bedeutendste Reichsstadt im Mittelalter und der daraus resultierende wirtschaftliche Wohlstand machten die Stadt zu einer der Metropolen des damaligen Europa. Im 2. Weltkrieg zu 90% zerstört, erstrahlt Nürnberg heute wieder in nahezu altem Glanz. Wer als Gast die historische Vergangenheit der alten Reichsstadt Nürnberg kennenlernen will, sollte sich in der Stadt auf die „Historische Meile“ begeben. Beginnend an der mittelalterlichen Stadtbefestigung führt ein Rundgang den Besucher zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Nürnberger Altstadt. Der Weg führt mit Hilfe eines Schildersystems zu den bedeutenden Bauwerken und Plätzen der Stadt und endet an der Nürnberger Burg. Außerhalb des Stadtkerns erinnert das ehemalige Reichsparteitagsgelände an die dunkle Vergangenheit des Nationalsozialismus.
Die alte Bischofs- und Kaiserstadt Bamberg wurde 1993 in die Liste des UNESCO- Weltkulturerbes aufgenommen. 1000 Jahre haben in der Stadt Spuren und Zeugnisse von unschätzbarem Wert hinterlassen. Dom, die Neue Residenz und Alte Hofhaltung, zusammen ein beeindruckendes Ensemble, die verwinkelten Gassen und die sich in der Stadt teilenden Wasserläufe der Regnitz, von den Bewohnern „Klein-Venedig“ genannt, vermitteln eine Atmosphäre, die den Besucher gefangen nehmen wird. Wer an Bayreuth denkt, dem fällt sofort der Name und die Musik Richard Wagners ein. Mit dem Festspielhaus auf dem „Grünen Hügel“ hat er sich und seinem Werk ein Denkmal gesetzt.
In jedem Sommer strömen Tausende von Wagner-Fans nach Bayreuth, um sich von den Opern des Meisters begeistern zu lassen. Viele lassen es sich auch nicht nehmen, der „Villa Wahnfried“ einen Besuch abzustatten, dem Domizil der Familie Wagner. Dabei hat die fränkische Metropole am Rande des Fichtelgebirges noch mehr zu bieten. Das Markgräfliche Opernhaus, das alte und das neue Schloss und etwas außerhalb die Eremitage, eine prächtige Parkanlage der Markgrafen von Brandenburg, laden zur Besichtigung ein.
Höhlen, Burgen und Ruinen
Ein besonderes Schmankerl bietet sich interessierten Besuchern in Form der über 1000 Höhlen in der „Fränkischen Schweiz“. Natürlich können aus Gründen des Naturschutzes nicht alle besucht werden. In Streitberg liegt die „Binghöhle“, benannt nach ihrem Entdecker, dem Nürnberger Spielwarenhersteller Ignaz Bing, der diese Höhle 1905 entdeckte. Sie kann gefahrlos und ohne Bedenken für die Kleidung durchwandert werden. Die „Sophienhöhle“ bei Rabenstein gilt als eine der schönsten Höhlen in Deutschland, weil sie durch den behutsamen Ausbau zur Schauhöhle bis in die heutige Zeit ihren ursprünglichen Reiz bewahren konnte. Der Eingang der „Teufelshöhle“ in Pottenstein ist eine gewaltige Felsgrotte, deren Inneres man dort in einer etwa 45minütigen Führung bestaunen kann.




